Über uns

Das Künstlerhaus Bremen versteht sich als Ort der Kunstproduktion und Künstler_innenförderung. Unter dem Dach vereinen sich die Galerie, 16 Ateliers, welche von einer Fachjury vergeben werden, eine Tischlerei, Studios (Grafik, Design, Ton, Film, Druck), der Verband Bremer Künstler und Künstlerinnen (BBK), der Künstlerinnenverband Bremen (GEDOK) und ein Restaurant zu einer im Bundesgebiet einzigartigen Struktur. 
Das Künstlerhaus Bremen bietet dem Publikum Ausstellungen zeitgenössischer Kunst sowie Einblicke in die Ateliers. Seinen Mitgliedern steht eine breite fachliche Basis zur Verfügung, die einen Austausch und Kooperationen unter den Mitgliedern fördert.

Im Dreieck mit dem Museum Weserburg und der GAK – Gesellschaft für Aktuelle Kunst auf dem Teerhof steht das Künstlerhaus Bremen für die künstlerische Produktion. Über die im Vorderhaus ansässigen Künstlerverbände ist der größte Teil der Bremer Künstlerschaft organisiert. Während sich der BBK um berufsbedingte Probleme der Künstler_innen kümmert und Ausstellungen für die Bremer Künstler_innen organisiert, fördert der GEDOK, Bremen, die selbstgestaltete Arbeit der Künstlerinnen und organisiert darüberhinaus ebenso Ausstellungen. Auch der Bremer Kunst Satellit agiert unter dem Dach des Künstlerhauses Bremen. Dieses Programm schickt ausgewählte Künstlerinnen und Künstler zu Ausstellungen in die ganze Welt und trägt somit zur internationalen Vernetzung bei.


Ateliers

Die Ateliers des Künstlerhauses Bremen stellen die Basis für die Arbeit der Künstler und Künstlerinnen. Sie werden für die verschiedenen Sparten (Malerei, Film, Fotografie, Installation, Bildhauerei, Performance usw.) öffentlich ausgeschrieben und für den Zeitraum von
 fünf Jahren fachjuriert vergeben. Den Bremer Künstlern und Künstlerinnen wird somit eine Möglichkeit geboten, sich insbesondere in den Jahren nach ihrem Hochschulabschluss in Bremen in einem professionellen Umfeld zu etablieren. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über aktuelle Arbeiten der Künstler und Künstlerinnen. Den Künstlern und Künstlerinnen gelingt es, sich bei Preisen und Stipendien erfolgreich zu positionieren. Die Ausstellungsaktivitäten der Künstler_innen sind vielfältig und umfangreich. Die Künstler im Künstlerhaus Bremen haben die Möglichkeit, ihre Arbeit im Rahmen von hauseigenen Veranstaltungen, wie die Hausbesuche und Tage der offenen Ateliers einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wer Interesse hat sich bei der nächsten Ausschreibung um einen Atelierplatz zu bewerben kann sich jederzeit hier anmelden.


Ausstellungsraum (Galerie)

Die Galerie des Künstlerhauses Bremen zeigt ein internationales Programm der zeitgenössischen Kunst und bildet einen Ort für die Öffentlichkeit. In den 90ern präsentierte das Ausstellungsprogramm Künstler wie Thomas Hirschhorn, Mike Nelson, Anya Gallacio und Roman Signer. Später wurden bedeutende Positionen aus dem Bereich experimenteller Film wie Kenneth Anger und Hans Richter im Künstlerhaus ausgestellt, aber auch Emily Jacir, Simon Dybbroe Møller und Ahmet Ögut. In den letzten Jahren wurden neue Projekte von u.a. Sidsel Meineche Hansen, Marie Angeletti oder Lina Hermsdorf im Rahmen von Einzelausstellungen gezeigt.

Es werden vier bis fünf Ausstellungen jedes Jahr realisiert, die jeweils durch ein breitgefächertes Rahmenprogramm vertiefend zugänglich gemacht werden. Das Jahr endet mit der Jahresgabenpräsentation. Die Leitung der Galerie ist für das Ausstellungsprogramm über einen bestimmten Zeitraum verantwortlich. Der Fokus der derzeitigen Kuratorin und Künstlerischen Leitung, Fanny Gonella, liegt auf den Entstehungsprozessen in der künstlerischen Arbeit.

Die Geschichte

Bereits vor der offiziellen Gründung des Trägervereins Künstlerhaus Bremen, wurde das ehemalige Industriegebäude Ort künstlerischer Aktivität. Im Bestreben hier ein Künstlerzentrum zu errichten, initiierte die Künstlergruppe Deich 68/69 mit dem Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V., dem Senator für Kultur Bremen und der Planungswerkstatt für Wohnen und Kultur e.V. die erste konkrete Umsetzung. Im Fokus stand die Einbettung der aktuellen künstlerischen Arbeit in eine Struktur mit Galerie, Betrieben, Vereinen und Restaurant zur Schaffung eines produktiven und förderlichen Zusammenhanges. 1990 übernahm die Planungswerkstatt den Ausbau der ehemaligen Gewürzfabrik Ubena am Neustadtufer zum Künstlerhaus Bremen. Zwei Jahre später wurde das Konzept des Hauses bestimmt und das Künstlerhaus Bremen öffnete seine Türen. Seither fördert der Senator für Kultur Bremen, das Künstlerhaus Bremen als ein Gesamtzentrum der Kunstproduktion.

Einige bis heute erfolgreich arbeitende Kuratoren und Kuratorinnen haben im Künstlerhaus Bremen ihre Wurzeln.

Stefanie Böttcher (2007 – 2013)
Susanne Pfeffer (2004 – 2007)
Dorothee Richter (1999 – 2003)
Anne Schlöpcke (1998 – 1999)
Horst Griese (1992 – 1997)

 

Das Künstlerhaus Bremen wird gefördert durch