High-cycle Fatigue

mit Gillian Brett, Lisa Herfeldt, Fermín Jiménez Landa, Grażyna Roguski, Beny Wagner und Sara Wahl

22. Februar – 19. April 2020

Eröffnung: Freitag, 21. Februar 2020, 19 Uhr

Die Gruppenausstellung High-cycle Fatigue präsentiert Arbeiten, die sich mit Ökonomien und Produktionszyklen in Bezug auf Technologie, Natur und Mensch auseinandersetzen. Der Titel der Ausstellung verweist auf die Ermüdung eines Materials nach seiner vielfachen Verwendung, kann aber auch metaphorisch als Ermüdung unserer selbst oder der Natur in den hochfrequenten Zyklen des Kapitalismus verstanden werden. Aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Medien untersuchen die ausgewählten Arbeiten von Gillian Brett, Lisa Herfeldt, Fermín Jiménez Landa, Grażyna Roguski, Beny Wagner und Sara Wahl das Spannungsfeld zwischen Fortschrittsglauben und Ressourcenknappheit, zwischen Gestaltungswillen und Grenzen der Kompetenz. Die Arbeiten erforschen Verknüpfungen zwischen Computer- und Lebensmitteltechnologie, Landwirtschaft und Wahrnehmung, der visuellen Sprache des Modedesigns und den historischen Produktionsbedingungen der Baumwollindustrie sowie zwischen Körpern und den Spuren, die sie im Material hinterlassen. Sie spielen – sowohl formal als auch in ihrer Materialität – mit dem Verhältnis von Konsum und Produktion, von Gestaltung und Abnutzung und deren Auflösung.

Kuratiert von Nadja Quante

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Rahmenprogramm
>> muss aufgrund der temporären Schließung verschoben werden

Mittwoch, 18. März, 18 Uhr
Kuratorinnenführung mit Nadja Quante

Mittwoch, 15. April, 18 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit Julika Wagner

Sonntag, 19. April, 15 Uhr
hosen - Performance von Grażyna Roguski