Harald Falckenhagen

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Harald Falkenhagens (*1956 in Delmenhorst / DE) Zeichnungen bestechen durch ihre Leichtigkeit und ihren Humor. Seine Werke leben von der Spannung zwischen Bild und Schrift, von der scheinbaren Beziehung beider zueinander. Anstatt aufwändiger Inszenierungen schafft er einfache, oftmals ironische, dabei sehr poetische Reflexionen auf die Welt, die uns umgibt. Seine Arbeiten handeln von persönlichen, alltäglichen Gedanken und Gesten. Sie bilden eilig zu Papier gebrachte Zeugnisse der Ideen ihres Urhebers. Einen Rahmen dafür bietet das DIN A4 Format, das auch Grundlage für die Blätter Die Welt am Nachmittag ist. Simplizität ist bei Harald Falkenhagen Methode: In den Zeichnungen scheint er mittels eines Blicks aus dem Atelierfenster die flüchtige, leicht melancholische Stimmung eines Bremer Nachmittags mit wenigen, konzentrierten Bewegungen auf das Papier gebracht zu haben. Die Notiz darunter, in Falkenhagens charakteristischer Handschrift mit Tusche festgehalten, macht unmissverständlich klar, worum es sich handelt: Kein Nachmittag ist wie der andere, jeder ist ein Unikat.

Harald Falkenhagen
Die Welt am Nachmittag,
2009
Tuschzeichnung
29,7 × 21 cm, 3 Unikate
je 350 €, gerahmt

Vergriffen