Helsinki Artist Residency

Die Helsinki Artist Residency bietet Bremer Künstler*innen eine Plattform, um sich frei auszuprobieren und sich zu vernetzen. Neben der finanziellen Unterstützung fördert das Residenzprogramm den Austausch und neue Ansätze für die Produktion künstlerischer Arbeiten. Unsere internationale Partnerinstitution HIAP bietet beste Voraussetzungen sowohl für die Vernetzung vor Ort als auch zwischen den internationalen Gästen der Organisation. HIAP gewährt Zeit und Raum für ein offenes Forschen und Experimentieren, ohne notwendigerweise ein Projekt fertigstellen zu müssen. Die Institution vor Ort unterstützt die Künstler*innen darin Kontakt zu lokalen Kunstschaffenden und Organisationen herzustellen. Zudem bieten sie den Künstler*innen zum Abschluss ihrer Residenz die Chance, ihre Projektideen und Arbeiten an einem Open Studios-Event vorzustellen.

Bisherige Stipendiat*innen:

2021 Sarah Hillebrecht
2020 Effrosyni Kontogeorgou
2019 Nora Olearius

Sarah Hillebrecht erhält die Helsinki Artist Residency 2021

Die Helsinki Artist Residency 2021 geht an Sarah Hillebrecht. Auch in diesem Jahr lag der Jury eine große Anzahl vielfältiger, anregender Projektideen vor. In einem zweistufigen Verfahren mit einer Vorauswahl von drei Kandidat*innen in Bremen und der finalen Auswahl in Helsinki hat sich die Jury für Hillebrecht entschieden. Von Anfang September bis Ende November 2021 wird sie im Rahmen des Helsinki International Artist Programme (HIAP) in Helsinki wohnen und arbeiten.

Das Stipendium, das in diesem Jahr zum dritten Mal realisiert werden kann, wird vom Senator für Kultur Bremen finanziert und gefördert und soll Bremer Künstler*innen eine Plattform geben, um sich frei auszuprobieren und sich zu vernetzen. Neben der finanziellen Unterstützung fördert das Residenzprogramm den Austausch und neue Ansätze für die Produktion künstlerischer Arbeiten. Die internationale Partnerinstitution HIAP gewährt Zeit und Raum für ein offenes Forschen und Experimentieren. Sie unterstützt die Künstler*innen vor Ort darin, Kontakt zu lokalen Kunstschaffenden und Organisationen herzustellen.
Die diesjährige Bremer Jury setzte sich aus Dr. Arie Hartog (Gerhard-Marcks-Haus), Stefanie Kleefeld (Kunstverein Bremerhaven), Nadja Quante (Künstlerhaus Bremen) und Doris Weinberger (BBK Bremen) zusammen.

Sarah Hillebrechts Leidenschaft ist die Bildhauerei. Im Sinne einer post-konzeptuellen Kunst, die die Funktion erfüllt, Wirklichkeit zu konstruieren und sie auszudrücken, gelangt die Skulptur in der zeitgenössischen Kunst zu einer neuen Berechtigung und Bedeutung. Sie ist für Hillebrecht das Medium, um kulturelle Dynamik, die gesellschaftliche und politische Identitäten formt, zu erforschen.
Nach ihrer mit Auszeichnung absolvierten Ausbildung an der staatlichen Berufsfachschule für Holzbildhauerei in Bischofsheim an der Rhön schloss sie ein Studium des integrierten Designs (Diplom, 2005) an der Hochschule für Künste Bremen ab. Hillebrecht lebt und arbeitet in Bremen. Bisher hat sie sieben Einzelausstellungen realisiert und war an verschiedenen Gruppenausstellungen, Künstlerinnenresidenzen und Symposien sowohl in Deutschland als auch international (Dänemark, Holland, Finnland, Russland, Schweiz, Taiwan, Australien, Norwegen, Frankreich, Türkei) beteiligt. In Helsinki möchte Hillebrecht die finnische Bildhauerkunst erforschen und in einer Arbeit einen „dreidimensionalen kulturellen Dialog“ entwickeln.

Die Helsinki Artist Residency wird gefördert durch


Effrosyni Kontogeorgou erhält die Helsinki Artist Residency 2020

Wir freuen uns, dass Effrosyni Kontogeorgou aus den Bewerber*innen für die zweite Helsinki Artist Residency ausgewählt wurde. In einem zweistufigen Verfahren mit einer Vorauswahl von drei Kandidat*innen in Bremen und der finalen Auswahl in Helsinki hat sich die Jury für Kontogeorgou entschieden. Von Anfang September bis Ende November 2020 wird sie im Rahmen des Helsinki International Artist Programme (HIAP) in Helsinki wohnen und arbeiten.

Die Helsinki Artist Residency findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Das Stipendium wird vom Senator für Kultur Bremen finanziert und gefördert.

Das Stipendium soll Bremer Künstler*innen eine Plattform geben, um sich frei auszuprobieren und sich zu vernetzen. Neben der finanziellen Unterstützung fördert das Residenzprogramm den Austausch und neue Ansätze für die Produktion künstlerischer Arbeiten. Die internationale Partnerinstitution HIAP gewährt Zeit und Raum für ein offenes Forschen und Experimentieren. Sie unterstützt die Künstler*innen vor Ort darin, Kontakt zu lokalen Kunstschaffenden und Organisationen herzustellen.

Die Bremer Jury bestand in diesem Jahr aus Regina Barunke (Gesellschaft für Aktuelle Kunst), Dr. Mona Schieren (Hochschule für Künste), Dr. Alejandro Perdomo Daniels (Freier Kurator) und Nadja Quante (Künstlerhaus Bremen).

Effrosyni Kontogeorgou (*1980 in Athen) arbeitet hauptsächlich ortsspezifisch. Nach ihrem Studium der Malerei und Multimedia (Dipl.-Kunst, 2005) an der Hochschule der Bildenden Künste Athen, absolvierte sie ihren Master in Digitale Medien (M.A., 2010) an der Hochschule für Künste Bremen. 2015 schloss sie ihr Meisterschülerstudium im Atelier für Zeitmedien bei Prof. Jean-François Guiton ab. Seitdem lebt und arbeitet sie in Bremen. Bisher hat sie fünf Einzelausstellungen realisiert, darunter im Westfälischen Kunstverein in Münster und war an verschiedenen internationalen Gruppenausstellungen und Residencies in Deutschland, Griechenland, Libanon, Belgien und Island beteiligt. Im Planungsgespräch mit dem Künstlerhaus Bremen verlautet sie:

„Die Helsinki Artist Residency bietet die idealen Voraussetzungen, um mich drei Monate lang intensiv auf eine ortsspezifische Forschung und Produktion zu konzentrieren. Ich bin bereit, mich von anderen Disziplinen herausfordern zu lassen sowie neue Perspektiven für meine Arbeit zu gewinnen.“ (Kontogeorgou)

Eindrücke der Künstlerin Effrosyni Kontogeorgou von ihrem Aufenthalt in Helsinki 2020

Effrosyni Kontogeorgou lebte und arbeitete von Anfang September bis Mitte November 2020 in Helsinki. Während ihres Aufenthalts gab sie uns eine Zwischenbilanz:

„Durch meinen drei-monatigen Aufenthalt auf Suomenlinna erlebe ich jeden Monat die Entfaltung einer neuen Landschaft auf der Insel. Auch die eigene Sinnesempfindung ändert sich damit. Ohne von Helsinki abgeschnitten zu sein, bleibt die Insel ein idealer Rückzugsort, um sich in Ruhe auf die eigenen Gedanken und die Recherche konzentrieren zu können. Vor Ort bin ich auf der Suche nach Korallen. In dieser kuriosen Relikt-Festungsarchitektur, die umgeben vom Meer mit der Landschaft verschmilzt. Eine spekulative und vielleicht unmögliche Suche? Meine Arbeitspläne ändern sich konstant. Mit meinen Experimenten habe ich viele Richtungen eingeschlagen. Der Prozess des Sammelns, Experimentierens, Verirrens und Scheiterns ohne gezwungen zu sein, perfekte Ergebnisse zu erzielen, ist sehr wertvoll.


AUSSCHREIBUNG 2020 (Juni bis August 2020)

Bremer Künstler*innen sind eingeladen, sich für einen dreimonatigen Aufenthalt (Juni – August 2020) in Helsinki im Rahmen des Helsinki International Artist Programme (HIAP) zu bewerben!

Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich alle professionell arbeitenden Künstler*innen aus Bremen, die ihr Studium an einer Kunsthochschule abgeschlossen haben bzw. nachweislich professionell als Künstler*in arbeiten sowie über Englischkenntnisse verfügen. Es gibt keine Altersbeschränkung. Künstler*innen dürfen ihre Kinder mitbringen, jedoch gibt es keine Kinderaufsichtsangebote.

Was bietet die Residency?
Die Residency umfasst die Übernahme der Reisekosten, die Unterbringung in einem der Wohnateliers von HIAP in Helsinki (3.6.–28.8.2020), ein monatliches Barstipendium von 1.000 € sowie ein einmaliges Produktionsbudget von 500 €. Darüber hinaus unterstützt HIAP vor Ort mit der Integration in ein Netzwerk und der kuratorischen Betreuung durch das Team von HIAP. www.hiap.fi

Wie bewirbt man sich?
Die Bewerbungsunterlagen umfassen:
• vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular inkl. Motivationsschreiben (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen) und Projektvorschlag für den Aufenthalt (max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen) in Englisch
• Portfolio (max. 10 Seiten und 10 MB) mit deutschen und englischen Werkangaben
• Lebenslauf mit Ausstellungstätigkeit in Deutsch und Englisch (je 1 Seite)

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen digital als PDF per E-Mail an: assistenz@kuenstlerhausbremen.de.

Bewerbungsschluss: Sonntag, 22. März 2020, 24 Uhr!
Unvollständige oder später eingereichte Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Rückfragen richten Sie bitte an Julika Wagner, per E-Mail an: assistenz@kuenstlerhausbremen.de oder telefonisch unter: 0421-508 598.

Ausschreibung als PDF finden Sie hier:

Die Ausstellung wird gefördert durch


Nora Olearius erhält die Helsinki Artist Residency 2019

In einem zweistufigen Verfahren mit einer Vorauswahl von drei Kandidat*innen in Bremen und der finalen Auswahl in Helsinki wurde Nora Olearius aus den Bewerber*innen für die erste Helsinki Artist Residencyausgewählt. Von Anfang Juni bis Ende August 2019 wird Olearius im Rahmen des Helsinki International Artist Programme (HIAP) in Helsinki wohnen und arbeiten.

Die dieses Jahr zum ersten Mal vom Künstlerhaus Bremen ausgeschriebene Helsinki Artist Residencybietet Bremer Künstler*innen eine Plattform, um sich frei auszuprobieren und sich zu vernetzen. Neben der finanziellen Unterstützung fördert das Residenzprogramm den Austausch und neue Ansätze für die Produktion künstlerischer Arbeiten. Die internationale Partnerinstitution HIAP gewährt Zeit und Raum für ein offenes Forschen und Experimentieren, ohne notwendigerweise ein Projekt fertig stellen zu müssen. Sie unterstützt die Künstler*innen vor Ort darin, Kontakt zu lokalen Kunstschaffenden und Organisationen herzustellen. Zudem bieten sie den Künstler*innen zum Abschluss ihrer Residenz die Gelegenheit, ihre Projektideen und Arbeiten an einem Open Studios-Event vorzustellen.
Die Bremer Jury bestand aus Regina Barunke (Gesellschaft für Aktuelle Kunst), Annett Reckert (Städtische Galerie Delmenhorst) und Nadja Quante (Künstlerhaus Bremen).

Nora Olearius (*1988 in Hamburg) studierte Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen, mit anschließendem Meisterschülerstudium bei Prof. Jean-François Guiton (Diplom 2016, Meisterschülerin 2017). 2014 wurde sie mit dem Hochschulpreis der HfK Bremen ausgezeichnet sowie 2016 mit dem 40. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst. 2018 erhielt sie das Bremer Atelierstipendium im Künstlerhaus Bremen.

Für Bilder, Interviewanfragen oder nähere Informationen wenden Sie sich bitte an presse@kuenstlerhausbremen.de, Tel. 0421-508 598

Eindrücke von Nora Olearius' Präsentation beim Open Studio Event von HIAP in Helsinki (August 2019)

Die Zeit in Helsinki beschreibt Nora rückblickend als "wunderbar, inspirierend, lehrreich, aufregend sorgenfrei, selbstbewusstseinsstärkend, kommunikativ" und als eine gute Möglichkeit, sich intensiv und frei der Entwicklung eines neuen Aspektes innerhalb ihrer Arbeit zu widmen. Auch Freundschaften und Kooperationen hätten sich entwickelt, sowohl zu dem HIAP-Team als auch zu ihren Residency-Kolleg*innen, die von Bestand sein werden.

 

At HIAP I will focus on fractal geometry and its manifestations in Finland’s nature, as well as on the complex structure of the yoik, the traditional singing form of the Sámi people. My concern is to approach the Sámi culture respectfully and sensitively in order to arrive at an artistically analytical view to find, investigate and visualize fractal patterns in the yoik.

From detailed to the enlarged view, from minor to major. During the time (and time is always too short…) of the more intensive thematic investigation, new questions as well as insights have developed from my initially specific project plan of investigating and visualizing fractal patterns in the structures of Sámi yoik. 

What does appropriation mean? In the cultural sense as well as in the artistic sense? And what is also a connection to fractal structures here?

Thoughts about wax, thinking like wax. The influence of external factors on the appearance of wax, as well as its use for sound recording in former times, make wax the adequate material for my investigation.

Die Helsinki Artist Residency wurde in Kooperation mit HIAP und mit freundlicher Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung realisiert.

 


 

AUSSCHREIBUNG 2019

Bremer Künstler*innen sind eingeladen, sich für einen dreimonatigen Aufenthalt in Helsinki im Rahmen des Helsinki International Artist Programme (HIAP) zu bewerben! Der Aufenthalt geht vom 4. Juni bis zum 29. August 2019.

Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich alle professionell arbeitenden Künstler*innen aus Bremen, die ihr Studium an einer Kunsthochschule abgeschlossen haben bzw. nachweislich professionell als Künstler*in arbeiten sowie über Englischkenntnisse verfügen. Es gibt keine Altersbeschränkung. (HIAP akzeptiert, dass Familienangehörige des*der Künstler*in mitreisen/-wohnen, bietet aber keine Kinderbetreuung.)

Was bietet die Residency?
Die Residency umfasst die Übernahme der Reisekosten, die Unterbringung in einem der Wohnateliers von HIAP in Helsinki (Juni bis August 2019), ein monatliches Barstipendium von 1000€ sowie ein einmaliges Produktionsbudget von 500€. Darüber hinaus unterstützt HIAP vor Ort mit der Integration in ein Netzwerk und der kuratorischen Betreuung durch das Team von HIAP.

Wie bewirbt man sich?
Die Bewerbungsunterlagen umfassen:

- vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular inkl. Motivationsschreiben (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen) und Projektvorschlag für den Aufenthalt (max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen) in Englisch.
- Portfolio (max. 10 Seiten und 10 MB, mit englischen Werkangaben)
- Lebenslauf mit Ausstellungstätigkeit (in Englisch, 1 Seite)

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen digital als pdf per e-mail an: assistenz@kuenstlerhausbremen.de

Bewerbungsschluss: Mittwoch, 3. April 2019, 24 Uhr!

Unvollständige oder später eingereichte Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Rückfragen richten Sie bitte an Mara Ryser, per E-Mail an: assistenz@kuenstlerhausbremen.de oder telefonisch unter: 0421-508 598.

Die Helsinki Artist Residency wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von