Lesung von Timo Hinze: "Die flüssige Fabrik"

Mittwoch, 31. Oktober, 19 Uhr

Der Künstler Timo Hinze liest aus seinem Künstlerbuch „Die flüssige Fabrik“ (Spector Books, 2014).
In Die Flüssige Fabrik fragt Timo Hinze nach dem Verhältnis von Arbeit und Subjektivität, danach, was eine Person an ihre Arbeit bindet, welche Qualitäten diese Bindung besitzt und welche individuell erlebten Belastungen aus dieser Bindung resultieren können.
Die Flüssige Fabrik, das sind die Ströme der Leidenschaft und des Wunsches, die das Individuum in den Machtgefügen der neuen Arbeitswelt zur Produktion treiben. Das Buch fragt, in einem künstlerisch interdisziplinären und experimentellen Ansatz, wie die Bindung zwischen Arbeit und Subjektivität beschaffen ist, wie diese entsteht und wie sie thematisiert werden kann.

Timo Hinze (*1985 in Hamburg) studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.2013 erwarb er sein Diplom im Studiengang Buchkunst /Grafik-Design bei Oliver Klimpel mit dem Künstlerbuch, „Die flüssige Fabrik“, das 2014 bei Spector Books erschienen ist. 2017 schloss er das Studium als Meisterschüler von Peter Piller mit der Ausstellung Draft ab, die in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig gezeigt wurde. In seinen Arbeiten spürt Timo Hinze den Anforderungen nach die an das zeitgenössische Subjekt z.B. innerhalb der neuen Arbeitswelten gestellt werden.

timo hinze kaffeemaschine

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung The Inner Office von Alina Schmuch statt.