Performance: „hosen“ von Grażyna Roguski

Sonntag, 6. September, 15 Uhr

Zur Finissage von „High-cycle Fatigue“ werden die Skulpturen von Grażyna Roguski, die Teil der Gruppenausstellung sind, in einer Choreografie aus ritualisierten Bewegungen performativ in Bewegung gesetzt. Bei Roguskis textilen Objekten hosen (2018) handelt es sich um prothesenartig erweiterte, gebrauchte Kleidungsstücke, die die Grenzen zwischen Skulptur, Performance und Mode ausloten. Die Künstlerin interessiert der menschliche Körper in sozialen Machtverhältnissen insbesondere in Hinblick auf soziale Choreografien, die von Gender und sozialen Klassen geprägt sind. Indem sie Kleidung weiterverarbeitet, versteift oder erweitert, kreiert sie neue Körperformen, die neue Identitäten zulassen.

Grażyna Roguski (* 1983 in Tübingen) lebt in Berlin.
Sie studierte Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe (Diplom 2013) und schloss ihr Studium 2017 als Meisterschülerin von Joachim Blank an der HGB Leipzig ab.
Ausstellungen (Auswahl): Storage Capacité, Berlin (2019); Kunstverein Leipzig; Vitamin C, Berlin (2018); 1a Space, Hong Kong; SORT, Wien (duo); Hamburger Bahnhof, Berlin (2017); Museum Arnheim; The Plug, London (2016); Württembergischer Kunstverein, Stuttgart (2015); Konsumverein Braunschweig (solo) (2014).

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Die Besucher*innenzahl ist begrenzt. Anmeldung hier